von Bibianna Purgina, MD FRCPC
December 10, 2025
An Angiolipom ist eine gutartig Ein gutartiger Weichteiltumor, der sich in der Subkutis, der Fettschicht direkt unter der Haut, entwickelt. Er besteht aus zwei Hauptkomponenten: reifen Fettzellen, die normalem Körperfett ähneln, und kleinen, dünnwandigen Blutgefäßen, von denen einige winzige Blutgerinnsel, sogenannte Fibrinthromben, enthalten. Diese Eigenschaften tragen dazu bei, dass er sich im Körper entwickelt. Pathologen Angiolipome von anderen Arten von Fettgeschwülsten unterscheiden.
Die meisten Angiolipome sind klein und treten als mehrere druckempfindliche Knoten auf, obwohl manche Menschen nur einen einzigen Tumor entwickeln. Da Angiolipome gutartig sind, streuen sie nicht in andere Körperteile, und eine operative Entfernung führt in der Regel zur Heilung.
Angiolipome treten am häufigsten an den Armen, insbesondere den Unterarmen, auf, können aber auch am Rumpf, einschließlich Brustkorb oder Bauch, vorkommen. Sie befinden sich direkt unter der Haut und sind nicht mit Hämangiomen oder angiolipomartigen Tumoren in tieferen Gewebeschichten oder Organen zu verwechseln, da diese größere Blutgefäße enthalten und sich anders verhalten.
Eine Variante namens zelluläres Angiolipom enthält einen höheren Anteil an Blutgefäßen, bleibt aber gutartig.
Angiolipome zeigen sich üblicherweise als kleine, weiche Knötchen unter der Haut. Im Gegensatz zu gewöhnlichen LipomeAngiolipome sind zwar im Allgemeinen schmerzlos, können aber oft druckempfindlich oder schmerzhaft sein, insbesondere bei Berührung oder Druck. Die Ursache der Schmerzen ist noch nicht vollständig geklärt, und es besteht kein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Anzahl der Blutgefäße im Tumor und dem Ausmaß der Schmerzen.
Da Angiolipome in der Regel klein und oberflächlich sind, bemerken viele Patienten mehrere Knoten in derselben Region.
Angiolipome sind relativ häufig. Sie treten meist im späten Jugendalter oder frühen Erwachsenenalter auf, oft zwischen dem späten Teenageralter und Anfang 30. Sie kommen häufiger bei Männern vor.
Etwa 5 % der Fälle treten familiär gehäuft auf, was auf eine genetische Komponente hindeutet. Vererbte Angiolipome folgen einem autosomal-dominanten Vererbungsmuster, d. h., eine Person muss nur eine veränderte Kopie des Gens erben, um betroffen zu sein.
Die genaue Ursache ist unbekannt. Angiolipome entstehen meist sporadisch ohne erkennbaren Auslöser. Die meisten Tumoren weisen ein normales Chromosomenmuster auf, seltene Beispiele zeigen jedoch Umlagerungen des Chromosoms 13. Bis zu 80 % der Tumoren weisen PRKD2-Mutationen auf, deren Bedeutung jedoch noch untersucht wird. Diese Befunde haben keinen Einfluss auf die Behandlung und werden nicht in der Routinediagnostik verwendet.
Da Angiolipome direkt unter der Haut entstehen und meist klein sind, können Ärzte sie oft allein durch eine körperliche Untersuchung diagnostizieren. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall können eingesetzt werden, wenn der Tumor ungewöhnlich tief liegt, schmerzhaft ist oder ein atypisches Aussehen aufweist.
Die Diagnose wird nach einer Biopsie oder die vollständige Entfernung des Tumors. Ein Pathologe untersucht das Gewebe unter dem Mikroskop, um die charakteristischen Merkmale des Angiolipoms zu identifizieren.
Unter dem Mikroskop bestehen Angiolipome aus reifen Adipozyten, die normalen Fettzellen ähneln, durchsetzt mit zahlreichen kleinen, verzweigten Blutgefäßen. Einige dieser Gefäße enthalten Fibrinthromben, winzige Proteinablagerungen, die ein charakteristisches Merkmal dieses Tumors darstellen. Die Menge an Gefäßgewebe variiert von Fall zu Fall. Bei einem zellulären Angiolipom ist die Gefäßkomponente stärker ausgeprägt, und in seltenen Fällen kann der Tumor fast vollständig aus Gefäßen bestehen. Diese Merkmale helfen, Angiolipome von Tumoren zu unterscheiden, die ähnlich aussehen, aber bösartig sind, wie beispielsweise Angiosarkome oder Kaposi-Sarkome.
Zusätzliche Laboruntersuchungen wie Immunhistochemie oder molekulare Analysen sind zur Diagnose eines Angiolipoms in der Regel nicht erforderlich, da die mikroskopischen Merkmale meist eindeutig sind. Falls sie durchgeführt werden, dienen die Ergebnisse lediglich dem Ausschluss anderer, aggressiverer Tumoren.
Angiolipome sind typischerweise klein und messen 2–3 Zentimeter. Die Größe hat keinen Einfluss auf das Verhalten, da diese Tumore gutartig sind.
A Marge Der Resektionsrand ist der Rand des während der Operation entfernten Gewebes. Resektionsränder werden nur untersucht, wenn der Tumor vollständig entfernt wurde. Ein negativer Resektionsrand bedeutet, dass keine Tumorzellen am Rand des Gewebes gefunden wurden, während ein positiver Resektionsrand bedeutet, dass sich Tumorzellen bis zum Schnittrand erstrecken.
Selbst bei positivem Resektionsrand treten Angiolipome nur sehr selten erneut auf, und eine zusätzliche Behandlung ist in der Regel nicht erforderlich, es sei denn, die Symptome halten an.
Angiolipome sind immer gutartig und treten nach ihrer Entfernung selten wieder auf. Da viele Patienten mehrere Tumore haben, können sich im Laufe der Zeit neue Angiolipome bilden. Diese stellen jedoch Neubildungen und keine Rezidive alter Tumore dar. Nachsorgeuntersuchungen sind in der Regel minimal, es sei denn, die Symptome kehren zurück oder es bilden sich neue Knoten.
Wenn der Tumor schmerzhaft war, verspüren die meisten Patienten nach der Entfernung sofortige Linderung.
Wurde der Tumor vollständig entfernt?
Handelt es sich um ein typisches Angiolipom oder ein zelluläres Angiolipom?
Ist nach der Operation eine Nachuntersuchung erforderlich?
Könnte ich in Zukunft weitere Angiolipome entwickeln?
Ist ein Gentest für meine Familie oder mich empfehlenswert?