Knochen des Kiefers: Diagnoseleitfäden

Abschnittsredakteur: Jason Wasserman MD PhD FRCPC
May 23, 2026


Der Kiefer besteht aus zwei Knochen: dem Oberkiefer (Maxilla) und dem Unterkiefer (Mandibula). Diese Knochen tragen die Zähne und prägen die Gesichtsform. Da sich die Kieferknochen parallel zu den Zähnen entwickeln, können dort spezielle Zysten und Tumore entstehen, von denen viele aus denselben Zellen gebildet werden, aus denen auch die Zähne entstehen. Ärzte bezeichnen diese Erkrankungen als odontogene Erkrankungen. Wird Gewebe aus dem Kiefer entnommen, untersucht ein Pathologe es mikroskopisch und beschreibt seine Befunde im Pathologiebericht.

Diese Seite bietet Ihnen eine Übersicht über Erkrankungen des Kieferknochens. Die Artikel sind nach Themenbereichen gruppiert, damit Sie den passenden Artikel für Ihre Diagnose finden. Wählen Sie einen Artikel aus, um mehr zu erfahren.

Zysten des Kiefers

Eine Zyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum. Die hier beschriebenen Zysten sind nicht bösartig. Sie entwickeln sich in den Kieferknochen, oft in der Nähe eines Zahnes, und werden in der Regel durch Entfernung der Zyste behandelt. Die Artikel erklären die Bedeutung der einzelnen Diagnosen.

Odontogene Zyste

Odontogene Zyste ist die allgemeine Bezeichnung für eine Zyste, die sich im Kiefer aus den Zahnzellen entwickelt. Dieser Artikel gibt einen Überblick über diese Zysten und erläutert die Beschreibung in Ihrem Pathologiebericht.

Dies könnte für Sie hilfreich sein, wenn in Ihrem Bericht eine odontogene Zyste erwähnt wird oder Sie sich einen allgemeinen Überblick verschaffen möchten, bevor Sie über einen bestimmten Typ lesen.

Radikuläre Zyste

Eine radikuläre Zyste ist die häufigste Zyste des Kiefers. Sie bildet sich an der Wurzel eines abgestorbenen Zahnes, meist infolge von Karies oder einer Verletzung. Dieser Artikel erklärt die Bedeutung dieser Diagnose.

Dies könnte für Sie hilfreich sein, wenn in Ihrem Bericht eine radikuläre Zyste, eine periapikale Zyste oder eine Zyste an der Zahnwurzel erwähnt wird.

Zahnzyste

Eine follikuläre Zyste bildet sich um die Krone eines Zahnes, der noch nicht durchgebrochen ist. Dieser Artikel erklärt die Bedeutung dieser Diagnose und ihre Behandlung.

Dies könnte für Sie hilfreich sein, wenn in Ihrem Bericht eine follikuläre Zyste oder eine Zyste um einen nicht durchgebrochenen oder retinierten Zahn erwähnt wird.

Odontogene Keratozyste

Eine odontogene Keratozyste ist eine Zyste des Kiefers, die durch ihre Auskleidung mit keratinproduzierenden Zellen und ihre Neigung zum Wiederauftreten nach der Behandlung bekannt ist. Dieser Artikel erklärt die Bedeutung dieser Diagnose.

Dies könnte für Sie hilfreich sein, wenn in Ihrem Bericht eine odontogene Keratozyste erwähnt wird, die manchmal mit OKC abgekürzt wird.

Nicht-kanzeröse Tumore des Kiefers

Bei diesen Diagnosen handelt es sich um gutartige Tumore, die sich im Kieferknochen entwickeln. Sie streuen nicht in andere Körperteile, können aber in manchen Fällen größer werden oder nach der Behandlung wieder auftreten. Daher sind Nachuntersuchungen erforderlich. Die Artikel erläutern die Bedeutung der einzelnen Diagnosen.

Ameloblastom

Das Ameloblastom ist ein gutartiger Tumor, der aus den Zellen des Zahnschmelzes entsteht. Er wächst langsam, kann aber beträchtliche Größe erreichen und nach einer Behandlung wieder auftreten. Dieser Artikel erklärt die Bedeutung dieser Diagnose.

Dies könnte für Sie hilfreich sein, wenn in Ihrem Bericht ein Ameloblastom des Kiefers erwähnt wird.

Odontom

Ein Odontom ist eine häufige, gutartige Wucherung, die aus demselben Gewebe besteht wie normale Zähne. Dieser Artikel erklärt die Bedeutung dieser Diagnose und die Behandlungsmethoden.

Dies könnte für Sie hilfreich sein, wenn in Ihrem Bericht ein Odontom, also eine zahnähnliche Wucherung im Kiefer, erwähnt wird.

Zemento-ossifizierendes Fibrom

Das zementossifizierende Fibrom ist ein gutartiger Tumor des Kiefers, der aus Bindegewebe, Knochen und einem zahnähnlichen Material namens Zement besteht. Dieser Artikel erklärt die Bedeutung dieser Diagnose.

Dies könnte für Sie hilfreich sein, wenn in Ihrem Bericht ein zementossifizierendes Fibrom erwähnt wird, manchmal abgekürzt zu COF.

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