Dickdarmschleimhaut: Definition



Die Dickdarmschleimhaut ist die innere Auskleidung des Dickdarms, eines langen, röhrenförmigen Organs, das Teil des Verdauungstrakts ist. Der Dickdarm beginnt am Ende des Dünndarms (Ileum) und erstreckt sich bis zum Analkanal. Die Schleimhaut hilft bei der Aufnahme von Wasser und Nährstoffen und schützt den Dickdarm durch die Schleimproduktion.

Aus welchen Schichten besteht die Dickdarmschleimhaut?

Die Dickdarmschleimhaut besteht aus drei Hauptschichten:

  • Epithel: Dies ist die oberste Schicht, die aus spezialisierten Zellen besteht, die Drüsen bilden. Diese Drüsen helfen bei der Aufnahme von Wasser und der Produktion von Schleim, der den Dickdarm feucht und geschützt hält.
  • Lamina propria: Eine dünne Schicht Bindegewebe unter der Epithelschicht, die das Epithel stützt und nährt. Sie enthält winzige Blutgefäße und Immunzellen.
  • Muscularis mucosa: Eine dünne Muskelschicht unter der Lamina propria, die dabei hilft, die Schleimhaut zu bewegen und sanft zusammenzuziehen.

Normale Schichten des Dickdarms

Welche Erkrankungen betreffen die Dickdarmschleimhaut?

Verschiedene Erkrankungen betreffen die Dickdarmschleimhaut oder haben ihren Ursprung in ihr:

Wie untersuchen Ärzte die Dickdarmschleimhaut?

Ärzte untersuchen die Dickdarmschleimhaut häufig mithilfe einer Koloskopie. Bei einer Koloskopie wird eine kleine flexible Kamera in den Dickdarm eingeführt, um die Schleimhaut visuell zu untersuchen. Eine kleine Gewebeprobe, bekannt als Biopsie, können bei diesem Verfahren auch entnommen werden, um die Schleimhaut unter dem Mikroskop zu untersuchen. Dies hilft bei der Diagnose verschiedener Erkrankungen, darunter Polypen, Krebs und entzündliche Erkrankungen.

 

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