Epitheliale Hyperplasie: Definition



Epithelhyperplasie ist ein Begriff, den Pathologen verwenden, um eine erhöhte Anzahl von Epithelzellen, die die Oberflächen von Organen und Strukturen im gesamten Körper auskleiden. Es handelt sich um eine gutartige (gutartige) Erkrankung, die zu einer Verdickung oder Vergrößerung der Epithelschicht führt. Ein anderer häufig verwendeter Begriff ist hyperplastisches Epithel.

Wo tritt Epithelhyperplasie häufig auf?

Epitheliale Hyperplasie kann in verschiedenen Körperteilen auftreten, in denen normalerweise Epithelzellen wachsen, darunter:

  • Haut

  • Mundhöhle (Mund)

  • Speiseröhre

  • Magen

  • Doppelpunkt

  • Brustgänge

  • Gebärmutterhals

Art und Ursache der Epithelhyperplasie können je nach Ort des Auftretens unterschiedlich sein.

Was verursacht Epithelhyperplasie?

Epithelhyperplasie entsteht in der Regel als Reaktion auf Reizungen, Entzündungen, hormonelle Veränderungen oder Verletzungen der Epithelzellen. Häufige Ursachen sind:

  • Chronische Reizung oder Verletzung: Zum Beispiel wiederholte Reibung oder Traumata in der Mundhöhle.

  • Hormonelle Stimulation: Wie in der Brust oder im Endometrium (Gebärmutterschleimhaut) zu sehen.

  • Entzündung: Erkrankungen, die eine anhaltende Entzündung verursachen, wie etwa saurer Reflux (in der Speiseröhre) oder Infektionen.

Ist Epithelhyperplasie eine Krebsart?

Nein, Epithelhyperplasie ist keine Krebsart. Es ist eine gutartig (nicht-krebsartigen) Zustand. In Abwesenheit von Dysplasie oder signifikant zytologische Atypien (abnorme Veränderungen der Größe, Form oder des Aussehens von Zellen) gilt die Epithelhyperplasie ebenfalls nicht als präkanzeröse Erkrankung. Anhaltende Reizungen oder Entzündungen, die eine Hyperplasie verursachen, können jedoch im Laufe der Zeit zu schwerwiegenderen Veränderungen führen. Aus diesem Grund empfiehlt Ihr Arzt möglicherweise regelmäßige Kontrollen oder Nachuntersuchungen.

Wie sieht eine Epithelhyperplasie unter dem Mikroskop aus?

Unter dem Mikroskop ist die Epithelhyperplasie gekennzeichnet durch:

  • Eine erhöhte Dicke oder Anzahl von Epithelzellen im Vergleich zu normalem Gewebe.

  • Gut organisierte Schichten von Epithelzellen, die normalerweise ihr normales Aussehen und ihre normale Struktur beibehalten.

  • Normalerweise gibt es keine nennenswerten Atypie (abnormales Zellbild), das Pathologen hilft, Hyperplasie von präkanzerösen Zuständen zu unterscheiden.

Welche Arten von Epithelhyperplasie gibt es häufig?

Beispiele für Epithelhyperplasie sind:

  • Übliche duktale Hyperplasie: Häufig im Brustgewebe zu sehen.

  • Orale Epithelhyperplasie: Verursacht durch chronische Reizung im Mund.

  • Hyperplastische Polypen: Im Dickdarm und Magen zu finden, normalerweise verbunden mit chronischer Entzündung oder Reizung.

Wie wird die Diagnose einer Epithelhyperplasie gestellt?

Ein Pathologe stellt die Diagnose, indem er eine Gewebeprobe unter dem Mikroskop untersucht. Das Gewebe wird in der Regel durch eine Biopsie oder einen chirurgischen Eingriff gewonnen. Der Pathologe identifiziert die charakteristische erhöhte Anzahl von Epithelzellen und stellt fest, ob Merkmale vorliegen, die auf eine präkanzeröse oder kanzeröse Veränderung hindeuten.

Fragen an Ihren Arzt

  • Was hat meine Epithelhyperplasie verursacht?

  • Benötigt dieser Zustand eine Behandlung oder Überwachung?

  • Sollte ich mich zusätzlichen Tests oder Verfahren unterziehen?
  • Wie kann ich verhindern, dass die Epithelhyperplasie wieder auftritt oder sich verschlimmert?

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