Intramukosales Karzinom: Definition



Intramuköses Karzinom beschreibt ein frühes Stadium von Krebs, in dem abnorme Zellen noch auf eine dünne Gewebeschicht beschränkt sind, die Schleimhaut. Bei Krebserkrankungen, die in diesem Stadium behandelt werden, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie sich auf andere Körperteile ausbreiten.

Ist intramuköses Karzinom eine Krebsart?

Ja, das intramuköse Karzinom ist eine Krebsart, gilt aber als sehr frühes Stadium. Da die Krebszellen auf die Schleimhautist das Risiko einer Ausbreitung dieser Zellen in andere Körperteile sehr gering. Das intramuköse Karzinom gilt als gut behandelbare Form von Krebs im Frühstadium.

Was sind die Symptome eines intramukösen Karzinoms?

Viele Menschen mit intramukösem Karzinom haben keine Symptome. Wenn Symptome auftreten, hängen sie in der Regel davon ab, welches Organ betroffen ist. Zum Beispiel: intramuköses Karzinom des Magens kann leichte Verdauungsstörungen oder Magenschmerzen verursachen, während intramuköses Dickdarmkarzinom leichte Blutungen oder Veränderungen der Stuhlgewohnheiten hervorrufen kann. Oft wird es zufällig bei Routineuntersuchungen entdeckt.

Was verursacht ein intramuköses Karzinom?

Die Ursache eines intramukösen Karzinoms hängt von der betroffenen Körperregion ab. Beispielsweise kann ein intramuköses Karzinom des Magens verursacht werden durch chronische Entzündung aufgrund einer Infektion mit Helicobacter pylori Bakterien. Im Dickdarm entsteht es oft aus präkanzerösen Wucherungen, die Polypen, die sich aufgrund von Ernährung, genetischen Faktoren oder chronischen Entzündungen entwickeln können. In der Speiseröhre kann chronischer Säurereflux oder Barrett-Ösophagus kann zu intramukösem Karzinom führen. Obwohl bestimmte Risikofaktoren bekannt sind, bleibt die genaue Ursache in einigen Fällen unklar.

In welchem ​​Stadium befindet sich ein intramuköses Karzinom?

Das intramuköse Karzinom ist eine Krebserkrankung im Frühstadium. Es unterscheidet sich von Karzinom in situ, wenn Krebszellen noch auf die Epithel, die oberflächlichste Schicht der Schleimhaut. Intramuköses Karzinom bedeutet, dass sich Krebszellen tiefer ausgebreitet haben, insbesondere in die Lamina propria Schicht der Schleimhaut, sind aber noch nicht durch die Muscularis mucosae eingedrungen, die die Schleimhaut von tieferen Gewebeschichten trennt. Das Stadium des intramukösen Karzinoms hängt vom betroffenen Organ ab, bleibt aber typischerweise ein frühes und gut behandelbares Stadium.

Ist intramuköses Karzinom dasselbe wie hochgradige Dysplasie?

Intramuköses Karzinom ist nicht dasselbe wie hochgradige Dysplasie. Hochgradige Dysplasie bezieht sich auf präkanzeröse Veränderungen, bei denen Zellen schwere Anomalien aufweisen, aber innerhalb der Epithel (Oberflächenschicht). Das intramuköse Karzinom ist ein Schritt weiter, bei dem sich Krebszellen über das Epithel hinaus in die Lamina propria, was es zu einer frühen Form von invasivem Krebs macht. Obwohl beide Erkrankungen als frühe Stadien mit ausgezeichneter Prognose, intramuköses Karzinom weist im Vergleich zur hochgradigen Dysplasie auf eine etwas fortgeschrittenere Erkrankung hin.

Wie wird diese Diagnose gestellt?

Die Diagnose eines intramukösen Karzinoms wird üblicherweise durch die Untersuchung eines Biopsie (kleine Gewebeprobe) unter dem Mikroskop. Die Biopsie wird im Rahmen einer Endoskopie oder Koloskopie entnommen, abhängig von der Lokalisation des abnormalen Gewebes. Pathologe wird die Biopsieprobe genau untersuchen, um festzustellen, ob die abnormalen Zellen innerhalb der Schleimhaut oder haben begonnen, in tiefere Schichten einzudringen. Zusätzliche Tests, wie z. B. bildgebende Verfahren oder weitere Biopsien, können empfohlen werden, um das Ausmaß der Erkrankung zu bestätigen.

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