Isolierte Tumorzellen (ITCs): Definition



Isolierte Tumorzellen (manchmal abgekürzt als ITCs) sind winzige Ansammlungen von Krebszellen in einem LymphknotenDiese Zellen haben sich von einem Krebs an einer anderen Stelle im Körper ausgebreitet, ein Prozess, der MetastasierungUm als isolierte Tumorzellen klassifiziert zu werden, muss der Cluster sehr klein sein – entweder weniger als 200 Krebszellen oder kleiner als 0.2 Millimeter (ungefähr die Breite eines Sandkorns).

Was bedeutet es, wenn isolierte Tumorzellen in einem Lymphknoten gefunden werden?

Wenn sich Krebs ausbreitet, wandert er oft zuerst in die nahegelegenen LymphknotenNormalerweise ändert der Nachweis von Krebs in einem Lymphknoten das Krebsstadium und kann auf ein höheres Risiko für ein Wiederauftreten des Krebses hinweisen. Isolierte Tumorzellen sind jedoch so klein, dass sie sich anders verhalten als größere Gruppen von Krebszellen. Bei vielen Krebsarten, insbesondere bei Brust-, Gebärmutter- und Dickdarmkrebs im Frühstadium, hat das Vorhandensein isolierter Tumorzellen in einem Lymphknoten keinen signifikanten Einfluss auf die Prognose (Aussichten) oder die Behandlung.

Wie werden isolierte Tumorzellen in einem Pathologiebericht gemeldet?

Wenn während einer Operation oder Biopsie isolierte Tumorzellen in einem Lymphknoten gefunden werden, wird der Pathologe dies im Pathologiebericht erwähnen. Da diese Zellen so klein sind, sind spezielle Tests wie Immunhistochemie werden häufig zur Erkennung verwendet. Bei bestimmten Krebsarten berücksichtigen Staging-Systeme (wie das TNM-System) bei der Bestimmung des endgültigen Lymphknotenstadiums keine isolierten Tumorzellen. Ihr Arzt wird diese Informationen zusammen mit anderen Merkmalen Ihrer Krebserkrankung berücksichtigen, um den besten Behandlungsplan zu bestimmen.

Welche Krebsarten werden häufig mit isolierten Tumorzellen in Verbindung gebracht?

Isolierte Tumorzellen treten am häufigsten bei bestimmten Krebsarten auf, bei denen das Lymphsystem eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung des Krebses spielt. Dazu gehören:

  • Brustkrebs (insbesondere invasiver Brustkrebs im Frühstadium).

  • Endometriumkarzinom (Gebärmutterkrebs).

  • Kolorektaler (Dickdarm- und Mastdarm-)Krebs.

  • Gebärmutterhalskrebs.

  • Magenkrebs.

  • Prostatakrebs.

Der Einfluss isolierter Tumorzellen auf Prognose und Behandlungsentscheidungen variiert je nach Krebsart und -stadium. In vielen Fällen im Frühstadium, insbesondere bei Brust- und Gebärmutterkrebs, führt das Vorhandensein von ITCs allein in der Regel nicht zu einer aggressiveren Behandlung. Ihr Arzt wird jedoch den gesamten Pathologiebericht prüfen, um die beste Vorgehensweise zu bestimmen.

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