Mitotische Figur: Definition

von Jason Wasserman MD PhD FRCPC
23. März 2026


Mitose Die Zellteilung ist der Prozess, bei dem sich eine Zelle teilt und zwei identische Zellen entstehen. mitotische Figur Eine Mitose ist eine Zelle, die sich gerade teilt und unter dem Mikroskop sichtbar ist. Pathologen zählen Mitosen, da die Anzahl der sich teilenden Zellen in einer Gewebeprobe ein Indikator für das Tumorwachstum ist.

Mitotische Figur


Warum ist die Zellteilung in einem Pathologiebericht von Bedeutung?

Alle Körperzellen teilen sich, normalerweise jedoch langsam und kontrolliert. Bei Krebszellen hingegen können sie sich viel schneller und unkontrolliert teilen. Durch Zählen der unter dem Mikroskop sichtbaren Mitosefiguren lässt sich feststellen, ob… Pathologe Sie liefert einen groben Anhaltspunkt für die Aktivität der Tumorzellen. Eine höhere Mitosezahl deutet oft – wenn auch nicht immer – auf ein schnelleres Tumorwachstum hin.

Wie wird die Mitosezahl angegeben?

Pathologen zählen die Mitosefiguren in einem definierten Gewebebereich auf dem Objektträger. Das Ergebnis wird üblicherweise als Anzahl pro Gesichtsfeld (HPF) oder pro 10 HPF angegeben – zum Beispiel: „3 Mitosefiguren pro 10 HPFs.“ Einige Berichte verwenden stattdessen eine standardisierte Fläche, gemessen in Quadratmillimetern.

Verschiedene Tumorarten verwenden unterschiedliche Schwellenwerte, um eine hohe oder niedrige Mitoserate zu definieren. Daher hängt die Aussagekraft des Wertes von der jeweiligen Krebsart ab. Ihr Arzt oder Facharzt kann Ihnen erläutern, was dieser Wert für Ihre spezifische Diagnose bedeutet.

Was bedeutet eine hohe Mitosezahl?

Eine hohe Mitosezahl bedeutet, dass sich viele Zellen in der Probe zum Zeitpunkt der Gewebeentnahme aktiv teilten. Dies kann ein Hinweis auf einen aggressiveren Tumor sein, ist aber nur ein Aspekt von vielen. Die Mitosezahl wird fast immer zusammen mit anderen Merkmalen interpretiert, wie zum Beispiel:

  • Tumorgrad – eine Gesamtbewertung, die widerspiegelt, wie abnormal die Tumorzellen aussehen und wie schnell sie voraussichtlich wachsen werden.
  • Nekrose – Bereiche mit abgestorbenem Gewebe innerhalb des Tumors, die ebenfalls auf ein aggressives Verhalten hindeuten können.
  • Tumorgröße und Stufe – wie groß der Tumor ist und ob er sich über seinen ursprünglichen Ort hinaus ausgebreitet hat.

Kein einzelner Befund liefert die vollständige Information. Ihr Ärzteteam wird all diese Merkmale gemeinsam nutzen, um Entscheidungen über Ihre Behandlung zu treffen.

Was bedeutet eine niedrige Mitosezahl?

Eine niedrige Mitosezahl deutet darauf hin, dass sich im Probenmaterial weniger Zellen aktiv teilten. Dies ist im Allgemeinen ein günstiger Befund und geht häufig mit langsam wachsenden Tumoren einher. Allerdings bedeutet eine niedrige Mitosezahl nicht zwangsläufig, dass ein Tumor harmlos ist – weitere Gewebemerkmale müssen berücksichtigt werden.

Wird die Mitosezahl in allen Pathologieberichten angegeben?

Nein. Mitosezahlen werden am häufigsten für bestimmte Krebsarten und Tumore angegeben, darunter:

  • Weichteiltumoren (wie zum Beispiel Sarkome)
  • Brustkrebs (als Teil der Nottingham-Notensystem)
  • Gastrointestinale Stromatumoren (GIST)
  • Neuroendokrine Tumoren
  • Melanom

Bei vielen anderen Krebsarten wird die Mitosezahl möglicherweise nicht explizit erwähnt, obwohl die Zellteilung weiterhin Teil der Gesamtbewertung ist.

Fragen an Ihren Arzt

  • Wie hoch war die Mitosezahl in meinem Befund und was bedeutet das für meine Diagnose?
  • Wird die Mitosezahl zur Bestimmung des Grades oder Stadiums meines Tumors herangezogen?
  • Wie beeinflusst die Mitosezahl meinen Behandlungsplan?
  • Gibt es im Bericht noch andere Merkmale, die wichtiger oder weniger wichtig sind als die Mitosezahl?
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