Der Begriff negativ für Malignität bedeutet, dass bei der mikroskopischen Untersuchung der Gewebe- oder Zellprobe keine Krebszellen sichtbar waren. In der Pathologie wird der Begriff „maligne“ zur Beschreibung von Krebs verwendet. „Malignitätsnegativ“ bedeutet, dass die Probe keine Anzeichen von Krebs aufweist.
Dieses Ergebnis ist beruhigend, aber es ist wichtig zu verstehen, was es bedeutet – und was nicht – je nach Art und Größe der getesteten Probe.
Pathologen verwenden typischerweise den Ausdruck „negativ für Malignität“, wenn sie kleine Gewebe- oder Zellproben untersuchen. Dazu können gehören:
Biopsien – kleine Gewebestücke, die aus einem verdächtigen Bereich entnommen werden.
Feinnadelaspiration (FNA) – Proben, die aus einzelnen Zellen bestehen, die mit einer dünnen Nadel entnommen wurden.
Zytologische Proben – wie etwa Pap-Abstriche oder Flüssigkeitsproben aus Körperhöhlen.
In diesen Fällen untersucht der Pathologe das Material unter dem Mikroskop und stellt fest, ob Krebszellen vorhanden sind.
Nicht unbedingt. „Negativ für Malignität“ bedeutet lediglich, dass in der Probe keine Krebszellen gefunden wurden. Es bedeutet nicht automatisch, dass das Gewebe normal ist oder dass überhaupt keine Krankheit vorliegt. Andere Bedingungen, wie Entzündung, Infektion oder gutartig (nicht krebsartige) Veränderungen können auch dann noch vorhanden sein, wenn das Ergebnis negativ auf Bösartigkeit ausfällt.
Ihr Pathologiebericht kann zusätzliche Befunde enthalten, wie beispielsweise reaktive Veränderungen, atypische Zellenden gutartig Bedingungen, die bei der Erklärung der Symptome oder der weiteren Behandlung helfen können.
Ja. Pathologen Eine Diagnose kann nur anhand des erhaltenen Gewebes oder der Zellen gestellt werden. Ist die Probe zu klein, umfasst sie nicht den richtigen Bereich oder enthält sie beschädigtes oder schlecht erhaltenes Gewebe, zeigt sie möglicherweise nicht das vollständige Bild.
Aus diesem Grund schließt „negativ auf Malignität“ Krebs nicht vollständig aus – es bedeutet lediglich, dass im bereitgestellten Material kein Krebs festgestellt wurde. Wenn Ihr Arzt weiterhin Krebs vermutet oder die Symptome anhalten, kann er Folgendes empfehlen:
Wiederholen Sie die Biopsie oder testen.
Entnahme einer größeren oder tieferen Probe.
Verwendung von Bildern zur Steuerung eines zweiten Verfahrens.
Durchführung von Folgetests im Laufe der Zeit.
Das Gegenteil von negativ für Malignität ist positiv für Malignität, was bedeutet, dass in der Probe Krebszellen nachgewiesen wurden. Diese Diagnose führt in der Regel zu weiteren Untersuchungen oder Behandlungen, je nach Art und Lokalisation des Krebses.
Was bedeutet „negativ auf Malignität“ im Zusammenhang mit meinem Test?
Gab es neben diesem Ergebnis noch weitere Erkenntnisse im Bericht?
War die Probe groß genug und stammte sie aus dem richtigen Gebiet?
Benötige ich weitere Tests oder Nachuntersuchungen?
Erklärt dieses Ergebnis meine Symptome vollständig?