Fibroepithelialer Polyp: Definition



Ein fibroepithelialer Polyp ist ein kleines, nicht krebsartiges Wachstum, das sich auf der Oberfläche der Haut oder der Auskleidung bestimmter Körperteile wie der Harnwege oder des Genitalbereichs entwickelt. Es besteht aus Bindegewebe (Bindegewebe, das andere Gewebe im Körper stützt) und ist von einer dünnen Schicht aus Epithelzellen (Zellen, die die äußere Hautoberfläche und die Organauskleidung bilden). Diese Polypen sind normalerweise weich, flexibel und schmerzlos.

Wo kommen Fibroepithelpolypen vor?

Fibroepitheliale Polypen können in vielen Bereichen des Körpers vorkommen, am häufigsten jedoch auf der Haut, im Harntrakt und im Genitalbereich. Bei Frauen können sie sich in der Vagina oder an der Vulva entwickeln. Bei Männern können sie am Penis auftreten. Diese Polypen können auch im Harnleiter (dem Schlauch, der die Nieren mit der Blase verbindet) und in der Blase vorkommen.

Ist ein Fibroepithelpolyp dasselbe wie ein Hautanhängsel?

Ein Hautlappen (auch Akrochordon genannt) ist eine Art fibroepithelialer Polyp, der sich auf der Haut entwickelt. Hautlappen sind klein, weich und kommen typischerweise an Stellen vor, an denen Haut aneinander reibt, wie am Hals, in den Achselhöhlen oder in der Leistengegend. Während alle Hautlappen fibroepitheliale Polypen sind, sind nicht alle fibroepithelialen Polypen Hautlappen. Fibroepitheliale Polypen können sich auch an anderen Körperstellen entwickeln, wie etwa im Harntrakt und im Genitalbereich. Sowohl Hautlappen als auch fibroepitheliale Polypen sind harmlos, obwohl ihre Ursachen und Orte unterschiedlich sein können.

Was verursacht einen Fibroepithelpolyp?

Die genaue Ursache von Fibroepithelpolypen ist nicht immer bekannt, sie können jedoch aufgrund von Reizungen, Entzündungen oder geringfügigen Verletzungen des Gewebes entstehen. Hormonelle Veränderungen, wie sie beispielsweise während einer Schwangerschaft auftreten, können ebenfalls eine Rolle bei der Entwicklung dieser Polypen spielen, insbesondere im Genitalbereich. In einigen Fällen sind sie von Geburt an vorhanden.

Wie wird diese Diagnose gestellt?

Ein fibroepithelialer Polyp wird normalerweise diagnostiziert, wenn ein Arzt das Wachstum untersucht. Wenn der Polyp in den Harnwegen oder an einer anderen inneren Stelle gefunden wird, können bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Zystoskopie (ein Verfahren, bei dem mit einer dünnen Kamera in die Blase geschaut wird) eingesetzt werden. Bei Bedarf kann eine kleine Gewebeprobe entnommen und von einem Pathologen unter dem Mikroskop untersucht werden, um die Diagnose zu bestätigen.

Wie sieht ein Fibroepithelpolyp unter dem Mikroskop aus?

Unter dem Mikroskop betrachtet besteht ein Fibroepithelpolyp aus einem Kern aus Bindegewebe, der ihm seine Struktur verleiht, bedeckt von einer dünnen Schicht EpithelzellenDas Bindegewebe kann Blutgefäße enthalten und in manchen Fällen leichte Entzündung kann gesehen werden. Die Oberflächenzellen erscheinen normalerweise normal, ohne Anzeichen von Krebsveränderungen.

Ist ein Fibroepithelpolyp ein Grund zur Sorge?

Ein Fibroepithelpolyp ist ein gutartig (nicht krebsartiges) Wachstum und stellt kein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar. In vielen Fällen ist keine Behandlung erforderlich, es sei denn, der Polyp verursacht Symptome wie Schmerzen, Beschwerden oder Blutungen. Wenn der Polyp stört oder größer wird, kann ein Arzt empfehlen, ihn zu entfernen. Nach der Entfernung kommen diese Polypen normalerweise nicht wieder.

A+ A A-
War dieser Artikel hilfreich?