Was ist eine Plattenepithel-intraepitheliale Läsion (SIL)?



Eine Plattenepithelkarzinom-intraepitheliale Läsion ist ein abnormales Wachstum, das durch eine Infektion mit Humanes Papillomavirus (HPV)Dieser Zustand betrifft die Plattenepithelzellen, dünne, flache Zellen, die bestimmte Bereiche des Körpers auskleiden, darunter den Gebärmutterhals, die Vagina, die Vulva und den Anus. Plattenepithelkarzinome gelten als präkanzeröse Erkrankung, d. h. sie können sich zu Krebs entwickeln. Das Risiko, an Krebs zu erkranken, hängt jedoch vom Grad der Läsion ab, wobei hochgradige Läsionen ein höheres Risiko bergen als niedriggradige Läsionen.

Was sind die Symptome einer Plattenepithelkarzinom-Läsion?

Die meisten Menschen mit einer Plattenepithelkarzinom-Läsion haben keine Symptome, weshalb die Erkrankung oft bei Routine-Screening-Tests erkannt wird, wie zum Beispiel bei einer Pap-Test bei Gebärmutterhalskrebs. In manchen Fällen können leichte Symptome auftreten, wie z. B. anormale Blutungen oder Ausfluss, je nachdem, wo sich die Läsion befindet.

Was verursacht eine Plattenepithelkarzinom-Läsion?

Eine Plattenepithelveränderung entsteht immer durch eine Infektion mit Humanes Papillomavirus (HPV). HPV ist ein weit verbreitetes Virus, das durch direkten Kontakt, einschließlich sexuellen Kontakt, übertragen wird. Bestimmte HPV-Typen verursachen mit größerer Wahrscheinlichkeit die abnormalen Zellveränderungen, die bei Plattenepithelkarzinomen auftreten.

Niedriggradige versus hochgradige Plattenepithel-Intraepithel-Läsion

Pathologen Plattenepithelkarzinome werden in zwei Kategorien eingeteilt: niedriggradig und hochgradig. Niedriggradige Plattenepithel-Intraepitheliale Läsion (LSIL) weist auf leichte Veränderungen der Plattenepithelzellen hin, die oft vorübergehend sind und sich ohne Behandlung von selbst zurückbilden können. Hochgradige Plattenepithel-Intraepitheliale Läsion (HSIL) sind schwerwiegendere Veränderungen, die ein höheres Risiko bergen, sich zu Krebs zu entwickeln, wenn sie unbehandelt bleiben. Die Kategorisierung von Plattenepithelkarzinomen hilft Ärzten bei der Entscheidung über die beste Vorgehensweise zur Überwachung oder Behandlung der Läsion.

Plattenepithelkarzinom-intraepitheliale Läsion (SIL)

Wie wird diese Diagnose gestellt?

Die Diagnose einer Plattenepithel-Intraepithel-Läsion wird nach der Untersuchung von Zellen aus dem betroffenen Bereich unter dem Mikroskop gestellt. Zervikale Läsionen beinhalten oft Pap-Test oder die Biopsie (eine kleine Gewebeprobe). Pathologe untersucht diese Zellen, um eventuelle abnormale Veränderungen festzustellen.

Was sind die mikroskopischen Merkmale einer Plattenepithel-intraepithelialen Läsion?

Unter dem Mikroskop zeigen Plattenepithelkarzinome spezifische Veränderungen in Form, Größe und Anordnung der Plattenepithelzellen. Pathologen untersuchen diese Veränderungen, um festzustellen, ob es sich um eine leichte oder schwere Läsion handelt. Diese mikroskopischen Details sind wichtig, um den Schweregrad der Läsion zu verstehen und Behandlungsentscheidungen zu treffen.

Was ist p16 und wie hilft es bei der Diagnose?

p16 ist ein Protein, das das Zellwachstum reguliert. Eine starke p16-Expression unterstützt die Diagnose eines hochgradige plattenepitheliale intraepitheliale Läsion. Test auf p16 durch Immunhistochemie (IHC) Ermöglicht Pathologen, die Diagnose zu bestätigen, insbesondere in Fällen, in denen die Zellveränderungen schwerwiegender sind und ein höheres Risiko für die Entwicklung von Krebs besteht.

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